Dukawey baut E-Bikes für Stadt und Gelände, mit Akkus von 672Wh bis 1.040Wh und 120 km bis 160 km Reichweite. Eine große Reichweite beim E-Bike entsteht aus dem Energiebedarf pro Kilometer, nicht aus der Akkugröße.
Vier Modelle, getrennt nach Rahmen und Reifen: ein 27,5-Zoll-Stadtrad, ein Faltrad, ein 26-Zoll-Pendler und ein Fatbike fürs Gelände.
Die Akkukapazität setzt die Obergrenze der Reichweite
Wattstunden messen gespeicherte Energie, nicht Distanz. Ein 720Wh-Akku speichert 720 Wattstunden, das reicht für drei Stunden bei 240 Watt Entnahme, und die Strecke dahinter hängt vom Energiebedarf pro Kilometer ab.
Dukawey FUGL3.0 hat 672Wh und ist mit 120 km angegeben. Dukawey T20 Pro hat 960Wh und ist mit 160 km angegeben, der größte Akku der vier.

Der Verbrauch pro Kilometer entscheidet, was tatsächlich gefahren wird
Teilt man die Reichweite durch die Kapazität, ergibt sich der Verbrauch in Wh pro km.
FUGL Pro kommt auf 5,14 Wh/km aus 720Wh und 140 km. Silvertip8 kommt auf 6,93 Wh/km aus 1.040Wh und 150 km, ein Drittel mehr Energie für jeden Kilometer.
Silvertip8 hat 44 Prozent mehr Akku als FUGL Pro und fährt 10 km weiter, weil ein 1000W-Motor und 4,0-Zoll-Reifen den Bedarf schon vor dem Fahrer erhöhen.
Daraus folgen die Zahlen, nach denen viele suchen: E-Bike Reichweite 200 km verlangt bei 5,14 Wh/km rund 1.030Wh, bei 6,93 Wh/km rund 1.390Wh. E-Bike 1000 Wh Reichweite bedeutet umgekehrt etwa 195 km im sparsamen Fall und 144 km im schweren.
Die Reichweite beim E-Bike hängt vom Rahmen ab, nicht nur vom Akku. Ein kleinerer Akku im effizienten Rahmen kann einen größeren im schweren Rahmen überholen.
Die nutzbare Kapazität pendelt sich über die 1.000 Ladezyklen ein, für die der Akku ausgelegt ist. Wie lange ein E-Bike-Akku hält, hängt davon ab, wie diese Zyklen verbracht werden.

Fahrergewicht und Zuladung verschieben den Wert stärker als die meisten erwarten
Unterstützungssysteme gleichen Last aus, und dieser Ausgleich kostet Energie.
Dukawey gibt FUGL3.0 und FUGL Pro mit 180 kg Zuladung an. T20 Pro trägt 150 kg, Silvertip8 trägt 200 kg.
Körpergewicht und Gepäck sollten vor dem Vergleich zweier Modelle addiert werden, weil die Last auf jedem angegebenen Wert liegt. Das Rad bringt sein eigenes Gewicht noch dazu, und wie viel ein E-Bike wiegt, macht den Rest aus.

Die Reifenbreite tauscht Komfort gegen Verbrauch
Ein breiterer Reifen bringt mehr Gummi auf die Straße, und mehr Gummi braucht mehr Energie zum Abrollen. Der Gewinn ist Halt auf losem Untergrund.
Silvertip8 fährt 26-Zoll-Fatbike-Reifen und kommt trotzdem auf 6,93 Wh/km aus seinem 1.040Wh-Akku.
FUGL Pro fährt 27,5 mal 2,4 Zoll und kommt auf 5,14 Wh/km. Ein E-Bike mit großer Reichweite für gemischte Wege rechtfertigt den breiteren Reifen, befestigte Straßen begünstigen die schmalere Variante.

Unterstützungsstufe und Gelände teilen den Rest auf
Jede angegebene Reichweite hängt an einer festen Unterstützungsstufe, und der Fahrer bestimmt sie. Stufe fünf auf flacher Strecke und Stufe eins am Anstieg verlangen unterschiedlich viel Energie.
FUGL Pro, FUGL3.0 und T20 Pro führen jeweils einen Drehmomentsensor und einen Trittfrequenzsensor, umschaltbar am selben Rad. Der Drehmomentsensor folgt dem Pedaldruck, der Trittfrequenzsensor folgt der Pedaldrehung.
Wie weit ein E-Bike mit einer Ladung in einer Arbeitswoche kommt
Ein Arbeitsweg von 20 km pro Richtung summiert sich auf 200 km in fünf Tagen. Gegen eine Angabe von 140 km bedeutet das eine Ladung in der Wochenmitte.
T20 Pro liegt bei 160 km aus 960Wh, der höchste Wert hier, und sein Faltrahmen erreicht eine Steckdose am Schreibtisch. Wer ein Ebike mit größter Reichweite sucht, findet sie in diesem Modell.

Wo die vier Dukawey-Modelle bei der Reichweite liegen
Die Tabelle ordnet die vier nach Verbrauch.
|
Modell |
Akku |
Reichweite |
Wh pro km |
Geeignet für |
|
720Wh |
140 km |
5,14 |
Stadt und längere Wege |
|
|
672Wh |
120 km |
5,60 |
Tägliche Stadtfahrten |
|
|
960Wh |
160 km |
6,00 |
Höchste Reichweite mit Faltrahmen |
|
|
1.040Wh |
150 km |
6,93 |
Lose Wege und gemischtes Gelände |

Wie man die eigene Strecke vor dem Kauf abschätzt
Mit der einfachen Strecke beginnen und sie für den Rückweg verdoppeln, dann die Steigungen addieren. Ein Arbeitsweg von 12 km mit sechs Prozent Steigung liegt energetisch näher an einer flachen Fahrt von 16 km.
Angegebene Werte gehen von flacher Fahrt bei mildem Wetter aus. Eine Reserve für Gegenwind und Tage mit hoher Unterstützung hält die Schätzung realistisch.
FAQ
Wie weit kommen E-Bikes mit einer Ladung?
Die vier Dukawey-Modelle liegen zwischen 120 km und 160 km. Die Zuladung verschiebt den Wert innerhalb dieses Bereichs.
Bedeutet ein größerer Akku immer mehr Reichweite?
Der Akku setzt die Obergrenze, der Verbrauch entscheidet, wie viel davon genutzt wird. Silvertip8 hat 44 Prozent mehr Kapazität als FUGL Pro und fährt 10 km weiter.
Wie viel Gewicht trägt ein E-Bike?
Dukawey gibt FUGL3.0 und FUGL Pro mit 180 kg an, T20 Pro mit 150 kg, Silvertip8 mit 200 kg. Die Last erhöht den Energiebedarf pro Kilometer, und am Anstieg wächst der Effekt.
Senken breite Reifen die Reichweite?
Sie erhöhen den Rollwiderstand, und Silvertip8 zeigt die Größe des Effekts mit 6,93 Wh/km gegen 5,14 Wh/km bei FUGL Pro.
Reichen 300 km mit einer Ladung?
E-Bike Reichweite 300 km verlangt bei 5,14 Wh/km etwa 1.540Wh und bei 6,93 Wh/km etwa 2.080Wh. E-Bikes mit 200 km Reichweite liegen entsprechend darunter, im sparsamen Fall bei rund 1.030Wh.